Prof. Dr. Annette Tietenberg (Vorsitzende)

ist Professorin für Kunstwissenschaft mit dem Schwerpunkt Kunst der Gegenwart an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig. Von April 2006 bis Februar 2007 war sie Gastprofessorin für Design- und Architekturgeschichte an der Burg Giebichenstein, Hochschule für Kunst und Design Halle, im Wintersemester 2005/06 Vertretungsprofessorin für Kunstgeschichte an der Universität zu Köln. Zuvor war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der UDK Berlin (Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik) sowie als Lehrbeauftragte an den Universitäten Frankfurt am Main, Marburg und an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg tätig.

 

Annette Tietenberg studierte Kunstgeschichte und Neuere deutsche Philologie in Bonn und Berlin. Promotion an der TU Berlin. Neben ihrer journalistischen Tätigkeit  arbeitet sie als Kuratorin. Seit 1991 schreibt sie Kunst- und Designkritiken, unter anderem für die FAZ, und von 2003 bis 2005 war sie Textchefin der form – Zeitschrift für Gestaltung. Sie konzipierte und organisierte zahlreiche Ausstellungen, darunter »Frankfurter Kreuz. Transformationen des Alltäglichen in der zeitgenössischen Kunst«, Schirn Kunsthalle Frankfurt am Main 2001, »Joan Jonas. Performance – Video – Installation«, NGBK Berlin 2001 und »Office Hours. Strukturwandel der Arbeitswelten«, NGBK Berlin 2005.

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Thomas Edelmann

wurde 1963 in Frankfurt am Main geboren. Von 1983 bis 1991 studierte er Rechtswissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität. Heute lebt und arbeitet als Designkritiker und Freier Journalist in Hamburg. Während seines Studiums begann er seine Tätigkeit als freier Journalist. Von 1987 bis 2001 war er Redakteur des Design Report, zunächst beim Rat für Formgebung in Frankfurt, ab 1993 in Hamburg. Von 1996 bis 2001 entwickelte Thomas Edelmann als Chefredakteur Design Report zu einem international angesehenen Fachmagazin. Heute ist Edelmann ständiger Mitarbeiter von Architektur & Wohnen, sowie der form – Making of Design. Er schrieb Beiträge für weitere Zeitschriften und Zeitungen (u. a. Architectural Digest, Eye magazine, Geo Epoche, Horizont, Interni, Page, Der Standard). Daneben ist er wiederholt bei Designwettbewerben als Juror tätig (u. a. Renault Traffic Design Award, COR Preis, Wilhelm Braun–Feldweg Förderpreis für designkritische Texte). 2003 erschien bei Birkhäuser das von ihm herausgegebene Buch »Tara – Armatur und Archetypus«, zusammen mit Heike Edelmann betreute er das Buch »Entry Paradise – Neue Welten des Designs«, (Birkhäuser, 2006).

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Prof. Dr. Peter Heimann

geboren am 05. Februar 1943 in Wien, Studium der Volkswirtschaftslehre in Marburg/Lahn, Dipl.-Volkswirt, 1970 wiss. Ass. (m. d. V. b. ) am Lehrstuhl für Volkswirtschaftstheorie an der Philipps-Universität Marburg, 1973 wiss. Angestellter im Stadtentwicklungsbüro der Stadtverwaltung in Heidelberg, 1975 wiss. Ass. am Lehrstuhl für angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität in Konstanz; Mitglied im DIHK-Ausschuss Geld- und Währungsfragen, Vorstandsrat Institut für Wirtschaftsforschung Halle/Saale, Vorstandsmitglied Institut für Unternehmensforschung an der Martin-Luther-Universität Halle- Wittenberg, Sprecherrat Mitteldeutsches Regionalforum Halle-Leipzig-Dessau, Honorarprofessur für Volkswirtschaftslehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg; Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der BRD.

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Prof. Axel Kufus

1958 Geboren in Essen. aufgewachsen in Recklinghausen; 1977 nach Abitur Bau- und Möbelschreinerlehre in Kempen/NdRh; 1979 Gesellenbrief; 1979 bis 1982 Zusammenarbeit mit dem Bildhauer Richard Mühlemeier in Bischofsheim/Röhn. Aufbau von Holz- und Bronzewerkstätten; 1983 Meisterbrief an der Holzfachschule Bad Wildungen; 1984 bis 1986 Zusammenarbeit mit der Bildhauerin Ulrike Holthöfer in Kassel. Düsseldorf und Berlin; 1985 bis 1987 Design Studium an der Hochschule der Künste Berlin; 1986 bis 1994 Teilhaber der CrelleWerkstatt, Berlin. Entwicklung. Produktion und Vertrieb eigener serieller Möbel; 1989 bis 1993 Projekte mit Utilism International (Brandolini. Kufus, Morrison) seit 1998 Werkstudio. Berlin mit Sibylle Jans; 1993 bis 2004 Professor für Produktdesign an der Fakultät Gestaltung. Bauhaus Universität Weimar; seit 2004 Professor für Entwurf und Entwicklung an der Universität der Künste Berlin

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Nils Holger Moormann

Seit 1982 produziert und vertreibt der Autodidakt Nils Holger Moormann als einer der Protagonisten des ›Neuen Deutschen Designs‹ Entwürfe zumeist junger, unbekannter Designer. Den Leitgedanken Einfachheit, Intelligenz und Innovation folgend, zeichnen sich die Produkte zumeist durch ›Erfindungen‹, sowie präzise Detaillösungen und eine reduzierte Formensprache aus. Seit 1992 ist die Firma Moormann in die Idylle des oberbayerischen Aschau im Chiemgau eingebettet. Inmitten der Alpen wird versucht, alles von in der Nähe ansässigen Betrieben fertigen zu lassen. Dies gelingt derzeit zu 98%. Da ein grosser Teil der Produkte ausser Haus gefertigt wird, erhält sich die Firma ein hohes Maß an Flexibilität und eine größere Produktionstiefe. Die gewachsenen, regionalen Strukturen gepaart mit internationalen Kontakten kennzeichnen die Firmenphilosophie. So wird der scheinbare Nachteil einer fehlenden Infrastruktur durch die bewusste Definition über den Standort ausgeglichen. Aus dem unkonventionellen Ein-Mann-Unternehmen entwickelte sich eine Firma, die ein Team von 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beschäftigt und Nils Holger Moormann auch für internationale Jurortätigkeiten und Vorträge Zeit lässt. Die Möbelkollektion, deren Produkte mit vielen internationalen Designpreisen ausgezeichnet sind, wird ständig um neue Möbel- und Produktlinien erweitert.

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Prof. Axel Müller-Schöll

Geboren 1960 in Stuttgart, studierte Architektur, Innenarchitektur und Möbeldesign an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart und an der Universität Florenz. Nach verschiedenen Lehrtätigkeiten an den Kunsthochschulen in Stuttgart, Lyon und Peking wurde er 1994 als Professor für Entwerfen Innenarchitektur/Ausbaukonstruktion an die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle berufen. 1999 gründete er dort das idea... Institut (Institut for Interior design environment and architecture). Zusammen mit dem von ihm gegründeten Büro Studio Paretaia Stuttgart beschäftigt er sich mit Architektur, Innenausbauten, Ausstellungskonzepten, Möbeldesign und mit der Beratung von Unternehmen.

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Prof. Peter Raacke

1928 geboren in Hanau

1942–1945 Ausbildung an der Zeichenakademie Hanau/Staatliche Fachschule für Gold- und Silberschmiede, Graveure und Ziseleure

1944 Kriegsdienst

1946–1947 Staatliche Höhere Fachschule Edelmetall-Industrie Schwäbisch Gmünd

1947–1948 Schwäbische Bernsteinmanufaktur Tübingen

1948–1949 Zeichenakademie Hanau

1949–1951 Ausbildung an den Kölner Werkschulen in Metallplastik, Glasmalerei und Goldschmieden

1950 Stipendium an der Ecole des Beaux-Arts Paris

1951–1953 Assistent an der Werkkunstschule Darmstadt, Klasse Metallverarbeitung

1953 Design für die Firma Haas & Sohn Heiz- und Kochgeräte

1954 Meisterbrief als Emailleur, Mitglied des Deutschen Werkbundes

1955 Studienreise USA

1953–1958 Dozent an der Staatlichen Werkkunstschule Saarbrücken, Leitung der Klasse für Metallformung

1956 Design für die Firma Franz Vogt & Co (VOKO), Entwurf eines Büromöbelsystems

1957 Gründungsmitglied des Werkbundes Saar

1958 Gründungsmitglied des VDID, Vorstandsmitglied Design für die Hessischen Metallwerke Gebr. Seibel Entwurf der mono Tafelbestecke

1958–1961 Dozent an der Staatlichen Werkkunstschule Kassel Planung, Aufbau und Leitung der Abteilung Serielle Produktion

Ab 1960 Design für Berndes & Sohn, Design für Graetz KG

Ab 1961 Design für Henschel Werke GmbH Kassel

1961–1963 Designbüro in Kassel und Mailand

1963–1966 Dozent an der Hochschule für Gestaltung Ulm

1967 Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung Ulm

1966–1972 Designbüro in Hanau / Frankfurt

1966–1967 Design für Ruddies Burgmöbel: Patent für Werkzeugkoffer aus Kunststoff (auch Ulmer Koffer oder Revoluzzer-Koffer genannt)

1967 Entwicklung des ersten Pappmöbel-Programms (Patent), USA-Reise auf Einladung des Museum of Contemporary Crafts New York als deutsche Repräsentant der White Paper Exhibition

1967–1968 Gastvorträge an Hochschulen im In- und Ausland

1968–1993 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg, Fachbereich Industrial Design, Betreuung von Projetkstudien in den Bereichen Industrial Design, Kunstpädagogik und Architektur.

Seit Mitte 1980 Schwerpunkt Design und Ökologie

1971 Bundespreis Gute Form für papp Faltmöbel, Design für Tchibo, Design für Tapetenfabrik Gebr. Rasch & Co.

1972–1990 Designbüro in Hamburg

1972 Design für Dunlopillo

1973 Bundespreis Gute Form für Tafelbesteck mono-a Design für Korbwarenfabrik Ferdinand Loers

1975 Haus der Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund in Bonn Einrichtung und Gestaltung

1976 Design für Berendson AG

Ab 1985 ökologisch orientierte Produkte

1989 Mitglied im Fachbeirat Internationales Design Zentrum Berlin 1990 Treuhandanstalt Berlin Inneneinrichtung

1990 Gründungsmitglied »Arbeitskreis Angewandte Kunst« Hamburg Seit 1990 Designbüro in Berlin

1993 Emeritierung

1993–1999 Solothurn/Schweiz

2003 Dauerleihgabe des Archivs an das

Deutsche Technikmuseum Berlin

2003–2006 »50 Jahre Peter Raacke Design – Gestalten für den Gebrauch« Wanderausstellung Deutsches Technikmuseum Berlin, Deutsches Goldschmiedehaus Hanau, Hochschule der Bildenden Künste Saar Saarbrücken, Deutsches Klingenmuseum Solingen

2004/2005 Aufenthalte in Shenzhen und Zhuhai/China

 

Zahlreiche Vorträge und Ausstellungen

Design für Hava Group Design von Peter Raacke

in ständigen Ausstellungen

Council of Industrial Design

London Design Center Stuttgart

Design Plus Form Design Zentrum Nordrhein Westfalen

Deutsches Klingenmuseum Solingen

Deutsches Technikmuseum Berlin

Industrie Forum Design Hannover

Kestner Museum, Hannover

Kunstgewerbemuseum Berlin

Museum für Angewandte Kunst Frankfurt/Main

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Rat für Formgebung, Frankfurt/Main

Staatliche Kunstsammlung Kassel

The Metropolitan Museum of Art, New York

The Museum of Modern Art, New York

The Smithsonian's Cooper Hewitt

National Museum of Design, New York

Die neue Sammlung Staatliches Museum

für angewandte Kunst München

Philadelphia Museum of Art

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Prof. Vincenz Warnke

1970 geboren in Münster/Westfalen.

1991 Studium an der Hochschule für Bildende Künste, Hamburg. Fachbereich Industrial Design.

1992–1993 Beschäftigung bei dem Medienkünstler Prof. Stephan von Huene, Hamburg.

1995–1997 Mitarbeit im Lichtplanungsbüro Ulrike Brandi, Hamburg.

1999 Diplom, Fachbereich Industrial Design, Hochschule für Bildende Künste, Hamburg.

1999 Freiberufliche Tätigkeit als Designer.

2000 Mitbegründer der interdisziplinären Gruppe Strom, mit Auftritten auf der Mailänder Möbelmesse und der Londoner Möbelmesse 100% Design.

2001 Mitbegründer des Labels Pension für Design.

2002 Mitbegründer des Labels Pension für Produkte.

2006 Professur im Fachgebiet Industriedesign an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle.

2007 Kurator Designpreis Halle 2007

 

Auszeichnungen:

2004 Dedalus Preis für Europäisches Design in Bra, Italien. Unter den fünf Finalisten.

2001 Marianne Brandt Wettbewerb in Chemnitz. Anerkennung für die Leuchte BookLight.

2000 IF-Design Award in Hannover. Auszeichnung für das Regalsystem Klemm.

1999 Leitz Innovation Design Award in Stuttgart. 4. Platz mit einem Hängeregister aus Holz.

1997 Nachlux Wettbewerb für innovatives Leuchtendesign in Köln. 1. Preis mit der Leuchte BookLight.

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